Things I told my Notes App

Neuerscheinung:
Things I told my Notes App (Secret Diary of an Oversharer)~ Milly Goldsmith
Penguin Verlag




Der Titel und Untertitel haben mich sofort gekriegt. Ich kann mich zu 100% damit identifizieren denn ich spame meine Notizen mit jedem Gedankenschnipsel über alle möglichen Sachen zu und hoffe, dass das niemals das Licht der Öffentlichkeit erblickt. Zumindest teilweise denn natürlich entstehen auch dort so Geniestreiche wie
Das Pistazien-Zitronen-Schlumpfeis-Dilemma und ich entschuldige nichts daran.


Aber hier geht es um die essayartigen Tagebucheinträge und humoristischen Notizen und Beobachtungen der Autorin Milly Goldsmith, und ihre ehrliche Auseinandersetzung mit dem alltäglichen Struggle von 20somethings und behandelt Themen wie das chaotische Datingleben (und sich von der Bestätigung durch Männer zu befreien"and finally learning to stop romanticising those brief, heart-fluttering moments with cute strangers in the streets of New York"), das Impostor-Syndrom in der Arbeitswelt, z B. während Meetings sowie Selbstliebe und den Weg dorthin.

Der Zusatz 'Oversharer' hat mich besonders angesprochen, denn das Gefühl, stets zu viel von sich preiszugeben oder zu viel zu sein, kenne ich leider sehr gut. Hier wird beschrieben, wie befreiend es sein kann, peinliche oder wütende Gedanken einfach auszusprechen und nicht allzu ernst zu nehmen. Sie gibt den Gedanken Raum, derer Du dich schämst sie laut auszusprechen.



"Once for me, now for you. I hope it finds you when you need it most."

Things I told my Notes App wird als: "A funny and candid guide to living your best life from the Gen-Z Bridget Jones"  beschrieben und damit kann es eigentlich nur äußerst unterhaltsam werden.

Ich freue mich schon darauf, es zu lesen.
Kennt ihr das Buch schon? 

Kommentare

  1. Hallo Silver,
    ich musste schmunzeln. Das Dilemma mit der Kellnerin ist vermutlich schon vielen mal passiert (?) Also mir auf jeden Fall schon. Gerade der Ausspruch: Ich wünsche Ihnen einen schönen Feierabend oder aber ... einen guten Appetit, den habe ich schon oft mit "Ihnen auch" beantwortet, obwohl im ersten Fall derjenige gerade erst angefangen hat zu arbeiten oder obwohl er/sie im zweiten Fall mir das Essen verkauft hat und selbst offensichtlich gleich nicht im Genuss des Gekauften schwelgen wird. So ist das manchmal :o)

    Eine sehr schöne Buchempfehlung von dir. :o)))))))

    Ganz liebe Grüße
    Tanja :o)

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    1. Ja, das sind so die Klassiker:D
      Es ist doch recht tröstlich dass wir nicht allein mit so komischem Verhalten sind, was auch immer da im Kopf in solchen Situationen falsch verkabelt wird.
      Es gibt auch Sachen, die finde ich nicht schlimm wo die Autorin aber heftigen cringe empfindet. Wenn sie z.B. jemandem zulächelt und die Person nicht zurücklächelt, ist es doch eher die Person, die komisch ist..dich grüßt jemand und du guckst bloß stoisch geradeaus, anstatt kurz zurückzunicken. Das ist doch eher komisch und nicht das Grüßen.
      Finde ich ganz hilfreich, zum einen, nicht allein damit zu sein und zum anderen, zu realisieren, dass vieles gar nicht so schlimm ist.

      Dankeschön:))

      Liebste Grüße,
      Silver

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    3. Ja, das Problem ist, dass man in seiner eigenen Perspektive festsitzt. Manchmal gelingt ein Perspektivwechsel, manchmal fällt es schwerer.

      Das mit dem Grüßen kenne ich auch. Ich hatte es z.B. schon auf dem Weg zur Arbeit, dass ich mehrere Personen gegrüßt habe und ein Großteil einfach gar nicht reagiert hat. Da habe ich mir dann in diesem Moment gedacht: So schwer ist es doch nicht, mal eben kurz zu reagieren und eine kleine Nettigkeit zurückzugeben (?)

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    4. Jo, sollte man meinen aber viele tun das einfach nicht. Manchmal ist man sicher auch in Gedanken und manchmal laufe ich an jemanden vorbei und die dann so Hallo, Hallo?! Und dann sehe ich die erst. Bzw. nehme sie wahr weil ich nicht aufmerksam war.
      Also wenn das mal passiert, verstehe ich. Aber so z.B. eine Nachbarin, die läuft ja nicht 5 Meter weiter an mir vorbei, sondern auf der Treppe, im Treppenhaus und es dann nicht geschissen zu bekommen, einfach auch Hallo zu sagen oder zumindest kurz zu nicken, das finde ich schon komisch.
      Ist auch nicht so dass man sich jeden Tag begegnet, magischerweise sieht man sich oft mehrere Tage oder gar Wochen nicht, also dass die denken könnte, ich muss jetzt nicht 2x am Tag, 5 Tage pro Woche Hallo sagen..So ist es ja nicht.
      Ich finde so was wie zum Kellner auch Guten Appetit zu sagen einfach witzig, bin auch gut darin so komische Situationen zu produzieren.

      Am Ende ist eigentlich alles gar nicht so tragisch aber Grüßen könnten sie trotzdem gerne.

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