Coverliebe

Eine Mitmachaktion von Aleshanee (Weltenwanderer)

Kennt ihr so Momente an denen ihr denkt: was macht eigentlich xy?
So ein Moment war es als ich dachte, was macht eigentlich Jodie Calussi, eine Youtuberin, die sich, als ich das letzte Mal an sie dachte, mit Malerei beschäftigte und wie ich schnell gemerkt habe, eine ebenso große Begeisterung für das Weiße Kaninchen hegt wie ich. Das verarbeitet sich häufig in ihren Kunstwerken, die meiner bescheidenen Meinung nach, gar nicht schlecht sind.

Und nun hat sie also ein Buch geschrieben.
Gazing into the Stars, eine Sci-Fi-Fantasy Novelle, erschienen Ende Januar 2025, also noch relativ frisch geschlüpft.

Zunächst ist mir nur die Tatsache ins Auge gesprungen, dass da ein Buch ist, dann der Titel, den ich interessant finde.
Ich habe bereits angefangen zu lesen und  kann noch nicht allzuviel über Inhalt oder Qualität berichten, außer, dass es um Gazing geht, was eine witzige Doppelbedeutung hat, da Gazing into the Stars  In die Sterne blicken (oder starren) bedeutet und der Protagonist Gazing heißt, der vielleicht etwas mit den Sternen zu tun hat  oder in die Sterne geht-?(into the Stars).
Er scheint eine Mission zu haben und wird von den Bewohnern des Dorfes in dem er sich zu Beginn der Geschichte befindet, argwöhnisch betrachtet und sie scheinen ihn als Vorboten eines Unheils anzusehen. Die Kinder des Dorfes dagegen treten ihm neugierig und verhalten freundlich entgegen, wohingegen die Mitglieder der reichen Königsfamilie sich anbiedern und gegenseitig auszustechen versuchen, um Gazings Gunst zu erhaschen.

Aber nun zum eigentlichen Thema, dem Cover.
Das Cover habe ich mir als letztes genauer angesehen.
Die Farben sind mir schon ins Auge gesprungen und das tiefe Lila der aufgebauschten Wolken und des lila Himmels, der über den Wolken in einen schwarzen Sternenhimmel  übergeht, gefallen mir sehr.
Das Highlight ist eine menschlich anmutende Figur mit Hasenohren, die auf eine erhellte, Öffnung zugeht aus der grünliches oder türkises Licht strahlt.

Der Titel ist hübsch anzusehen aber nicht zu verschnörkelt, was schnell mal in Kitsch abdriften kann, darunter steht Zwischen Mondlicht und Mysterien. 
Die Hasenfigur ist mir als letztes aufgefallen und ich habe mich sehr darüber gefreut, im Buch wird  Gazings äußere Gestalt am Anfang kurz angedeutet als er sich im Wasser eines Brunnens betrachtet.
Das ist sicher kein Cover welches nun besonders außergewöhnlich ist aber ich mag die Farben, den Titel und vor allem die menschliche Hasenfigur. Die allein würde schon den Ausschlag geben und alles in Kombination hat sich den Platz in der Coverliebe-Reihe absolut verdient.
Silver

Kommentare

  1. Huhu Silver,

    also erst einmal kann ich ganz klar sagen, dass ich weder von der Autorin, noch von dem Buch bisher auch nur irgendetwas wahrgenommen habe. Dafür bin aber bei Goodreads fündig geworden, wo ich auch gleich mal die beiden Ausgaben miteinander verknüpft habe und auch auf das nächste Buch von ihr gestoßen bin: Gazing into a Dream - Zwischen Welten und Wahrhaftigkeit soll im August 2026 erscheinen.
    Auch war ich neugierig, auf den Klappentext. Da ich immer gerne vergleiche, inwieweit Cover und Klappentext miteinander harmonieren. 😊

    Das Cover strahlt eine gewisse Ruhe aus, aber mit geöffneten Tür, aus der das Licht fällt, hat es auch etwas Mysteriöses. Das spiegelt dann den Klappentext wider, ob dieser Durchgang zum Ende der Welt führt.

    Schriftart ist nicht zu verspielt und passend. Allerdings komme ich auch hier nicht um die Kritik zur Übernutzung des Anglizismus mit einem deutschen Untertitel herum. Auch wenn hier eben, wie von dir bereits geschildert die Doppeldeutung gut gesetzt ist. Aber man hätte dann auch einfach auf den Untertitel verzichten können. Das ist aber auch Geschmackssache. 😁

    Mai 2026 | CoverLiebe №41

    Cheerio
    RoXXie

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    1. Hallo RoXXie,
      Ah das Gazing into a Dream hatte ich auch gesehen. Ich muss gestehen, ich bin irgendwie gar kein großer Klappentext-Typ. Heißt, ich lese oft keinen Klappentext. Es sei denn, ich möchte das Buch hier vorstellen, dann gucke ich schon in eine kurze Zusammenfassung (außer ich habe es schon durch, dann schreibe ich das selbst).
      Hier waren es eher andere Dinge, die mich angesprochen haben: die Tatsache, dass sie ein Buch geschrieben hat, der Titel und der Hasenmann (und auch die Farben).
      Ich habe schon ganze Bücher gelesen ohne groß vorher zu gucken, worum es genau geht oder Rezensionen gelesen oder oder. Leben auf der Überholspur (Spaß).
      Was meinst du genau, magst du grundsätzlich keine englischen Titel (Stichwort Anglizismen) oder findest du die Kombi mit dem deutschen 'Untertitel' störend? Ja, im Grunde genommen reicht eins von beiden. Da der Hasenmann aber Gazing heißt, was recht witzig ist, passt natürlich der Titel, dann hätte sie natürlich den deutschen Zusatztext einfach weglassen können. Es hätte mich aber auch nicht gewundert dass– wäre es ein englischsprachiges Buch– es wirklich mit Blick in die Sterne betitelt worden wäre und der Hasenmann hieße dann ganz stumpf Blick.
      Zwar irgendwie richtig aber auch seltsam.
      Oder es gleich so zu nennen weil deutsch. Noch witziger hätte es Starren in die Sterne geheißen und der Hasenmann wäre dann schlicht Starren.
      Aber ich schweife ab.

      Es ist wohl tatsächlich alles Geschmackssache.
      Ich wollte jetzt jedenfalls erstmal nicht so sehr auf den Inhalt eingehen, eher auf das Cover, das mit dem Inhalt kommt dann wenn ichs durchgelesen habe:)

      Liebe Grüße!

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    2. Oh, ich habe kein Problem mit englischen Titeln, wenn die Bücher auch auf Englisch geschrieben sind. Hierbei darf eine deutsche Übersetzung gerne auch den Originaltitel behalten, als, wie zu oft, sinnfreie neue Titel zu erstellen, die dann oft NICHTS mit der Handlung zu tun haben. Da möchte ich dann auch keine deutschen Untertitel. Das ist einfach unnötig. Wie zum Beispiel bei der deutschen Übersetzung von Powerless. Hier gibt es wieder einen Untertitel Powerless - Der Thron. Da hätte man locker beim reinen englischen Titel bleiben oder die deutsche Übersetzung Machtlos nehmen können.

      Von deutschen Autor*innen erwarte ich Authentizität. Wenn sie auf Deutsch schreiben, dann bitte auch mit deutschen Titeln. Hier kann ich mit dem Überfluss an englischen Titeln von deutschen Autor*innen einfach nichts anfangen und gehe schon absichtlich daran vorbei oder scrolle weiter.
      Das Buch, welches Stefffi vorgestellt hat, ist so eins. Warum muss eine deutsche Autorin ihrem deutschen Buch den Titel A Kiss of Fire and Snow geben, wenn Ein Kuss aus Feuer und Schnee genauso funktioniert? Klar, möchten die Schreiberlinge ihre Werke an die Leserschaft bringen, aber warum hier nicht mal aus dieser Marketing-Bubble "Mein-Cover-muss-Englisch-sein-sonst-kauft-es-niemand" ausbrechen?

      So jetzt ist aber genug mit meinem Rant. 😁😉

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    3. Hallo,
      oh, ich war gerade bei dir:)
      Ah okay, verstehe. Tja, das mit den dummen Übersetzungen ist wirklich unverständlich, ist bei Filmen auch oft so. Selten, dass mal der deutsche Titel (der manchmal aber auch wieder englisch ist was ja noch unnötiger ist) besser passt. Meist ist das Humbug oder hat– wie du hier auch beschreibst– noch so einen erklärenden Zusatz, der aber nicht nötig wäre.
      Es wäre ja okay wenn es mehr Leute lesen würden dann mit englischem Titel aber lockt das nicht die falsche Zielgruppe an? Die denken dann möglicherweise ah ein englischsprachiges Buch und dann ist es nur der Titel?
      Warum die Autorin das hier so gemacht hat weiß ich nicht, ich denke bei ihr ist Englisch so selbstverständlich, dass es daher ein englischer Titel ist und wegen des Wortspiels.
      Mich persönlich stört es nicht, bzw. habe ich da noch nie so drüber nachgedacht. Vielleicht ist es eine Modeerscheinung?

      Haha, alles gut, lass es raus:)

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    4. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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    5. Danke für's Zuhören oder sollte ich "Zulesen" schreiben. 😂

      Ich hoffe, dass es nur eine Modeerscheinung ist. Genau wie heute jedes Buch im Fantasybereich, dass nur ansatzweise etwas Romance drin hat, als "Romantasy" bezeichnet wird. In meinen Augen ein absolutes literarischen Unwort!

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  2. Huhu :)

    Das Buch sehe ich heute zum ersten Mal. Ich bin, was das Cover angeht, etwas zwiegespalten. Den lila Hintergrund mit den Wolken finde ich spannend - wirkt sehr eindrucksvoll. Auch der Vordergrund mit der Figur und der Höhle macht neugierig. Beides zusammen finde ich aber nicht so stimmig vereint... es wirkt auf mich, als würde der Hintergrund einen Bogen machen und die Figur in der Luft laufen.

    Was du über den Inhalt sagst, klingt nicht unspannend.

    Lieben Gruß
    Andrea
    Coverliebe

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    1. Hey Andrea,
      Es hätte mich ehrlicherweise auch gewundert wenn jemand das Buch kennt, ohne der Autorin zu nahe treten zu wollen. Ich meine eher, dass es vielleicht eine Art Insider ist, den nicht so viele Leute mitbekommen haben könnten, außer ihre Follower die dann wiederum anderen davon berichten.

      Auf physikalische Logik habe ich jetzt nicht so geachtet bei dem Cover, ich meine, es ist ein Sci-Fi-Fantasy Roman, wenn der Hasenmannmensch anfängt zu schweben, dann ist es so:)
      Aber ja, ich verstehe was du meinst wobei man schon eine Art Weg ausmachen kann. Im Hintergrund scheint sich die Landschaft zu 'biegen', was wohl einfach das mysteriöse unterstreichen soll. Ich vermute jetzt mal nicht dass sich so Interstellarmäßig die Welt verbiegt aber wer weiß, sp weit bin ich ja noch nicht.

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    2. Ups, war noch nicht fertig.
      Jedenfalls Danke für deinen Kommentar!

      Liebe Grüße,
      Silver

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    3. Schönen guten Morgen!

      Ich kenne weder die Autorin noch das Buch und ich freu mich, dass du heute ein Buch zeigst, dass abseits der vielen gehypten Bücher hier auch mal Raum findet!

      Die Atmosphäre mit den Farben, den Wolken und dem Sternenhimmel ist wirklich sehr schön getroffen und mal ganz anders dargestellt als man es sonst sieht. Der lichterfüllte Eingang wirkt mysteriös und man fragt sich, wohin dieser wohl führen wird.

      Der Typ mit den Hasenohren - der kommt mir etwas seltsam vor *lach* ICh lese ja gerne auch Tierfantasy oder ähnliches, aber einen Menschen mit Hasenohren finde ich grade irgendwie komisch xD Ist vielleicht auch von meiner Tagesform abhängig ... auf mich wirkt er strange und weird. Lustigerweise fallen mir grade keine passenden deutschen Wörter ein - ist noch zu früh am Tage :D Aber ich wollte bei euch allen noch vorbeischauen bevor ich in die Arbeit fahre.

      Jedenfalls ist es ein besonderes Cover, finde ich, dass aus den üblichen heraussticht. Neben den Hasenohren sieht man ja im Hintergrund noch zwei weitere Gestalten - eine mit Flügeln? - die auf den Typ im Vordergrund zu laufen, hab ich das Gefühl, und ihn aufhalten wollen?

      Besonders schöne finde ich hier den Titel, ich mag die Schrift - auch wenn der deutsche Untertitel nicht nötig wäre.

      Liebste Grüße, Aleshanee

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  3. Hallo Aleshanee,
    Okay, wow, ich bin jetzt wohl endgültig ein Opfer der Hyperopie– ich habe die Formen als seltsame Bäume identifiziert :o
    Aber du hast völlig recht, es sind zwei Figuren, die auch völlig Sinn ergeben.

    Ja, der Hasenmann^^
    Ich finde die Figur ja supertoll auch wenn sie hier etwas steif und klobig wirkt.
    Ich habe ja ein Bild wo ein fesch gekleidetes (weißes) Kaninchen mit menschlichem Körper gegen ein ebenso fesches Auto gelehnt steht– und so in etwa stelle ich mir die Hasenmann/menschliche? Figur in dem Buch vor.

    Danke für deinen Komnentar:)

    Liebe Grüße,
    Silver

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    1. Haha, ja manchmal sieht man eben etwas anderes - vielleicht man schon von der Erwartung heraus etwas anderes interpretiert? :) Ich schau mir die gezeigten Cover ja auch immer in "Großaufnahme" an, weil ich sonst die Details oft nicht erkenne...

      Wie gesagt mag ich tierische Protas an sich gerne - aber Menschen mit solchen "Tierköpfen" oder ähnliches finde ich tatsächlich meist irgendwie surreal und gruselig xD Wobei surreal ja gut sein kann, aber im Kopf komme ich damit nicht so ganz klar ^^

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